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Münchner Merkur, 18.07.2011, von Katja Sebald

Starnberger Kulturtage und Jugendkulturtage

Zu den Höhepunkten des Kulturfestivals in Starnberg zählte auch heuer das Papierbootrennen. Hunderte von Menschen säumten die Seepromenade. Fotos zu dieser und anderen Veranstaltungen finden Sie unter www.merkur-online.de.

Papierbootrennen

Aus der "Werft" der Kraillinger Grundschule: Das zweitplatzierte "Sea-Air-Taxi". FOTO: JAKSCH

Eiswaffeln und rudernde Früchtchen

Starnberg - Familienspaß, Strandparty und fröhliches Volksfest: Das Starnberger Papierbootrennen ist einer der ganz großen Publikumsmagneten der Kulturtage. Es geht auf eine Idee der Starnberger Künstlerin Yvonne Schneider und von Petra Bezdek zurück, die beim Eltern-Kind-Programm in Stockdorf arbeitet, und fand am Samstag zum dritten Mal statt.
Neun Boote gingen 2010 an den Start, heuer hatten 22 Schulen, Kindergärten, Vereine oder auch Familien ausgesprochen fantasievolle Boote gebaut. Schon vor dem Rennen wurden die schönsten Boote prämiert. In einem Wettbüro konnten erstmals auch Zuschauer Prognosen zur Seetauglichkeit der teilweise ausgesprochen abenteuerlichen Konstruktionen aus Papier, Pappe und Kleister abgeben.
Gestartet wurde in drei Altersklassen. Als Gesamtsieger aller Kategorien wurde der aus österreichischem Zeitungspapier in Füssen gebaute "Der Standard 1" prämiert: Er war einem indianischen Rindenkanu nachempfunden und überzeugte nicht nur durch Formschönheit und minimalistisches Oberflächendesign, sondern wurde von fünf "Karton-Kanuten", die alle unter zehn Jahre alt waren, nach nur 52 Sekunden mit großem Abstand als schnellstes Boot ins Ziel gerudert. In seiner Altersklasse wurde der von einem beeindruckenden Doppeldecker "Sea-Air-Taxi" und einem futuristischen "Sternenjäger" gefolgt, die beide in der "Werft" des Fördervereins der Grundschule Krailling gebaut worden waren. Bei den Zehn- bis 13-Jährigen siegte der drachenköpfige grüne "Poseidon" vor einem schnittigen Boot namens "Adria" und einer schwimmenden Eiswaffel, die unter dem Namen "Gelati Rapido" fuhr. 14 jahre oder älter war die Mannschaft des minimalistischen Flosses "Medi-Boot" mit dem "Die Zocker" sich vor einer schwimmenden Schildkröte und sogar vor dem "Traumschiff" platzieren konnten.
Vom Publikum gefeiert wurden auch alle anderen Boote: Ein Augenschmaus war das einem Eisbecher nachempfundene Boot "Coppa dei Bambini" vom Netz für Kinder in Buchendorf, das mit Papierschirmträgern und rudernden Früchtchen im Kindergartenalter besetzt war. Auch die beiden nachschwimmenden Extraportionen konnten es allerdings nicht davon abhalten, sich fröhlich im Kreis zu drehen. Das Wickinger-Schiff "Woiperaf II", eine in der Eugen-Pabst-Schule in Germering gebaute Katamarankonstruktion mit Drachenbugfigur und rotweißem Segel, galt als großer Favorit, konnte sich dann aber doch nicht platzieren. Ein Boot fuhr gegen Atomkraft, ein anderes mit Gitarrenmusik. Es gab ein Gaudi-Floß mit einer Einmann-Blaskapelle, eine grüne Seegurke und einen gelben Bananenflitzer. Nomen est omen galt hingegen für das "Crisis", das sich sofort nach dem Start im Wasser auflöste und von dem nur ein winzig kleiner Rest im Ziel ankam.

 

 

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