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Waldspiele

Eltern-Kind-Programm will grünen Erlebnisraum näherbringen

Gauting/Stockdorf - Jedes Jahr in den Sommerferien hatte das Eltern-Kind-Programm (EKP) bisher ein Stadtspiel organisiert, doch da nun die Hubertushütte als Treffpunkt genutzt werden kann, ließ man heuer kleine Waldforscher ausströmen, die die Natur erkunden und Samen, Waldblumen, Wasser- und Wärmespeicher suchen sollten. Gleichzeitig mussten Fragen zur Hubertushütte, zum Forstamt, zum Förster und zum Wald allgemein beantwortet
werden.

"Waldspiel" im Ferienprogramm GautingDie Vorsitzende des Eltern-Kind-Programms, Ursula Bezdek (2v.r.), ging mit den Kindern am Ende des Waldspiels die richtigen Lösungen durch.

Gar nicht so einfach für die über zwanzig Kinder, die zum Waldspiel gekommen waren. Allerdings durften sie sich bei den Anwohnern am Waldrand Hilfe holen, und so klingelten die Jungen und Mädchen, die in kleinen Gruppen unterwegs waren, an den nahen Häusern in der Pippinstraße und den Nebenstraßen. "Die Leute waren sehr nett und haben uns alle geholfen", so die übereinstimmende Meinung der Kids. In so manchem Haus wurden Lexika gewälzt, um die richtigen Erklärungen für die Begriffe "Ökologie" und "Biotop" zu finden und einmal wurde gar im Forstamt angerufen, um die Namen der Gautinger Förster zu erfahren.

Welche Pflanze ist giftig? Ursula Bezdek hatte Salomons Siegel, Eisenhut und Akelei mitgebracht. Die schwarzen Beeren von Salomons Siegel hielten auch viele der mitgekommenen Mütter für giftig, während der wirklich gefährliche, weil hochgiftige Eisenhut mit seiner schönen blauen Blüte von den meisten als eher harmlos eingestuft wurde.

In der Suchkiste sollten die Kinder dann einen Gegenstand erfühlen, der nicht in den Wald gehört. Der Kronkorken wurde von allen ohne weiteres identifiziert. Schwieriger war schon die Aufgabe, etwas vom Vogel zu suchen. Sonst liegen schon mal Vogelfedern herum, doch diesmal war weit und breit kein Flaum zu entdecken. Allerdings konnte ein Vogelnest gesichtet und einige Halme davon "stibitzt" werden. Und ein ganz Findiger kam mit einem Häufchen Vogeldreck an.

Waldforscher unterwegs: Moos als natürlicher Wasserspeicher und Steine als natürliche Wärmespeicher gehörten zu den Sammelobjekten der Kinder.

Das Ziel des Eltern-Kind-Programms ist es, die Kinder mit solchen Aktionen wieder näher an den Lebensraum Wald hinzuführen, damit sie ihn wieder zu schätzen beginnen. "Noch immer gibt es hier im Wald Vandalismus durch Jugendliche", meint Ursula Bezdek bedauernd. "Die Kinder sollen lernen zu bewahren und nicht zu zerstören." Für jeden der am Waldspiel teilgenommen hatte, gab es darum am Ende neben einem kleinen Buch und einer Kappe auch eine Urkunde.

B. Bothen


B.Bothen

 

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