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Ferienbetreuung in Pöcking


Gemeinde bezuschusst Angebot für Kindergartenkinder


Süddeutsche Zeitung, Landkeis Starnberg, 26./27. Juni 2010, von sbh

Pöcking - In Pöcking wird es in diesem Sommer erstmals eine Ferienbetreuung für Kindergartenkinder geben. Einen entsprechenden Antrag der Kinder- und Familienreferentin Elisabeth Stiehler (PWG) hat der Hauptausschuss am Dienstag einstimmig befürwortet. Die Betreuung soll in den ersten zwei Augustwochen sattfinden und wird vom Verein EKP-Pöcking (Eltern-Kind-Programm) im evangelischen Gemeindehaus gestaltet. Die Kosten von rund 1000 Euro pro Woche übernimmt die Gemeinde. Die Eltern müssen knapp 100 Euro pro Woche beisteuern.
Berufstätige Eltern stehen jedes Jahr vor dem Problem, wohin mit dem Kind, wenn die Kindergärten im August geschlossen haben. Die Ferienprogramme bieten oft erst eine Betreuung ab dem Grundschulalter an. Die Kindergärten könnten keine Ferienbetreuung anbieten, da dafür mindestens drei Mitarbeiter bereitgestellt werden müssten. Wegen der unterschiedlichen pädagogischen Konzepte sei es auch nicht möglich, in dieser Zeit betroffene Kinder aus einem anderen Kindergarten aufzunehmen, erklärte Stiehler der SZ. "Ich habe daher versucht, ein kostengünstiges Betreuungsangebot zu finden."
Der Wusch nach einer Betreuungsmöglichkeit für Kinder im Vorschulalter ist in Pöcking nicht neu. Schon vor zwei Jahren hatte die CSU einen Antrag gestellt, doch der Vorstoß war damals abgelehnt worden. Wie Bürgermeister Rainer Schnitzler der CSU Fraktionsvorsitzenden Ute Nicolaisen-März erklärte, sei dies aus Kostengründen geschehen. Denn bei dem Angebot eines Privatunternehmens hätte die Gemeinde damals im gleichen Zeitraum 7000 Euro zuschiessen müssen. Jugendreferent Dieter Link (CSU) befürchtete, dass sich das neue Angebot negativ auf das Ferienprogramm auswirken könnte, das die Vereine ehrenamtlich für Pöckinger Kinder und Jugendliche anbieten. Doch laut Stiehler gebe es keine Konkurrenz, da unterschiedliche Altersgruppen angesprochen werden. Damit die Ferienbetreuung starten kann, ist eine Teilnehmerzahl von mindestens zehn und höchstens 20 Kindern erforderlich. Sollte die Anzahl der Anmeldungen höher sein, wird nach Dringlichkeitsstufe entschieden. "Es ist ein Versuch, anschließend muss man Bilanz ziehen", sagte Stiehler. Informationsblätter mit Kontaktadressen werden ab sofort im Gemeindegebiet verteilt.

 

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