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Merkur, Christine Cless-Wesle
17.05.2010

Wer spendet für ein neues Spielhaus?


Nach sieben Jahren Sperre: Verein muss Holzhaus beseitigen - Bauantrag für Ersatz bereits gestellt
 


Stockdorf - Die Würfel sind gefallen: Das Eltern-Kind-Programm (EKP) muss sich endgültig vom seit sieben Jahren gesperrten Holzspielhaus in der Alten Schule in Stockdorf verabschieden. Da der Brandschutz nicht gewährleistet ist und das Spielhaus zur Todesfalle werden kann, muss es auf Anordnung der Behörden abgerissen werden. Eine neue Lösung ist bereits in Arbeit.
100. Geburtstag feiert heuer die Alte Schule - und zum Jubiläum will die Gemeinderätin Gudrun Inverso (BiG), zugleich Leiterin der Mittagsbetreuung beim EKP, eine Lösung fürs Spielhaus-Problem realisiert haben. Das in Eigenarbeit gebaute Kinderhaus, das sich über zwei Stockwerke erstreckt, hat nicht genügend Fluchtwege und muss beseitigt werden: "Das ist ein Wahnsinnsverlust", erklärte Inverso.
Im diesjährigen Gemeindehaushalt war bereits ein Betrag von 35 000 Euro für eine notwendige Außentreppe am Gebäude vorgesehen, wegen des Desasters im Altbau der Grundschule mit noch unbekannten finanziellen Folgen (wir berichteten) habe die Gemeinde diese Mittel jedoch gesperrt. Für den Bau eines niedrigeren Holz-Spiel-Hauses, das sich nicht mehr über zwei Etagen erstrecken wird, suche das Eltern-Kind-Programm nun Sponsoren. Das EKP habe bereits einen Bauantrag gestellt. Über gemeindliche Darlehen soll das Finanzierungsmodell mit Sponsoren unterstützt werden: "Das sind wir den Bürgern schuldig." Denn schließlich sei es ein Familienzentrum der Gemeinde: 40 Kinder der Mittagsbertreuung, aber auch die Mädchen und Buben, die dienstags und donnerstags den Kinderpark besuchen, warteten sehnlichst auf den Ersatz für ihr geschlossenes Spielhaus.
"Uns liegt das sehr am Herzen", betont EKP-Geschäftsführerin Monika Bezdek. Sobald der Bauausschuss den Plan befürwortet hat, "beginnen wir mit dem Sammeln von Spenden". Wegen der Statik werde der Abbau des gesperrten Holzhauses allerdings schwierig: "Dafür brauchen wir professionelle Hilfe:"
Trotz erneuter Eigenleistung der nächsten Eltern-Generation koste der Bau eines neuen Spielhauses als Kinder-Tummelplatz um die 30 000 Euro. Die Außentreppe schlägt mit rund 35000 Euro zu Buche. Mit dem 100. Geburtstag der Alten Schule "wollen wir auch das neue Spielhaus feiern", erklärt Monika Bezdek das Ziel. Einen genauen Termin für die Feier gibt es jedoch noch nicht.
Für den Erhalt der Alten Schule hatten sich Anfang der 1990er-Jahre die inzwischen verstorbene EKP-Gründerin Ursula Bezdek und FDP-Gemeinderätin Christa von Einem eingesetzt.

(FOTO)

Bald Vergangenheit: Monika und Petra Bezdek (r.) werden demnächst nicht mehr im Spielhaus des EKP in der Alten Schule sitzen können - es muss abgerisssen werden. Foto: Rutt

 

 

 

 

 

 

 

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