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Münchner Merkur 20.07.2009

Schnittige Papieryachten kreuzen auf dem See

Kinder und Jugendliche glänzen mit selbstgebauten Booten zum Abschluss der Kulturtage

SamobarkeIn den vergangenen Wochen wurden die Garagen und Bastelkeller unter Verschluss gehalten, denn Bootsbauspione sollen im ganzen Landkreis unterwegs gewesen sein. Ganz zum Schluss hätte beinahe der Regen die Papierboote aufgeweicht, bevor sie überhaupt zu Wasser gelassen worden waren. In letzter Minute wurde das „1.Starnberger Papierbootrennen“ auf Sonntagmittag verschoben, wo es schließlich unter großem Publikumsandrang stattfand.
Die Idee zu einer Wettfahrt in bemannten Papierbooten stammt von der Pöckinger Künstlerin Yvonne Schneider, realisiert wurde das Projekt im Rahmen der Jugendkulturtage in Zusammenarbeit mit dem Eltern-Kind-Programm Stockdorf und unter der Obhut der Wasserwacht.
Bei herrlichstem Seglerwind herrschte auf der Seeuferwiese in Percha schon lange vor dem Startschuss Sportfeststimmung: Kindergärten, Jugendgruppen und Schulen, aber auch bastelbegeisterte Väter, Mütter und Großväter präsentierten stolz die Wassergefährte, die sie zusammen mit ihren Kindern gebaut hatten. Von mutigen Wikingern wurde eine „Krötenschale“ vorgeführt, im Reisebus hatten „les jeunes amis de Starnberg“ ihr Boot bis aus Dinard herangekarrt. Mit an den Start gingen nicht nur mehrere Krokodile und ein Orca-Wal, ein blaues Seeungeheuer und eine „Rennsemmel“, auch ein „tüvgeprüfter Seehundsretter“ war dabei und schließlich die aufsehenerregende „Samobarke“, deren Name an die Nike von Samothrake als Mutter aller Bugfiguren erinnern sollte. In der Gautinger Schule der Phantasie war dieses mit bunten Wipfeln, einer fülligen Ballerina und allerlei kleinen Ungeheuern verzierte Prachtschiff entstanden, aus dessen Kabine hinter Spitzengardinen niemand geringerer als Sisi und ihr Ludwig herauswinkten.
Ganz spontan hatten die Organisatoren der Kultbühne hinter dem Landratsamt sich entschlossen, ebenfalls unter die Bootsbauer zu gehen: Innerhalb von nur zwei Tagen ist ihr „Kult-Boot“ entstanden, noch bis kurz vor dem Start trugen sie Kleister an seiner Unterseite auf.

 

 

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