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Arbeitshefte und Bücher

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Arbeitshefte und Bücher

 

  Michael Schnabel
Glaubensbildung in Eltern-Kind-Gruppen
 
Format:DIN A5 (21x14,85 cm)
Kartoniert, s/w Fotos
88 Seiten
Erscheinungsjahr:1994
Verlag:Eltern-Kind-Programm e.V.
Wie können Eltern in Fragen des Glaubens und der religiösen Erziehung weitergebildet werden? Das Arbeitsheft macht praktische Vorschläge, wie in Eltern-Kind-Gruppen und in den Familien die Feste des Kirchenjahres vorbereitet und gefeiert werden können. Impulse und Anregungen für das Elterngespräch sollen den GruppenleiterInnen Hintergründe und damit eine Diskussionsgrundlage anbieten.

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Leseprobe

Ein Arbeitsheft zur Glaubensbildung (...) wird viele erstaunen: Warum muss für die Glaubensbildung in Eltern-Kind-Gruppen eine eigene Veröffentlichung erstellt werden? Werden nicht schon bei den vielen Eltern-Kind-Aktionen im Jahreskreis religiöse Inhalte ausreichend angesprochen? Ist es vernünftig für Kinder im Alter von ein bis vier Jahren eigene religiöse Angebote auszuarbeiten? Richtig ist, dass bei einer Vielzahl von Eltern-Kind-Aktionen auch religiöse Momente mit angesprochen werden. (...) Das Miteinander von Eltern und Kindern, die Eingliederung in die Gruppe, das Ablösen der Kinder von den Eltern, das Austragen von Konflikten, die Freude bei gemeinsamen Aktionen, die Feste und Feiern in größeren Gemeinschaften, die Erfahrungen in der Natur, das Aufspüren alter Bräuche, die kreative Beschäftigung mit Naturmaterial und vieles mehr. All diese Erfahrungen können auch als Leistungen des sozialen und kreativen Lernens gesehen werden und die Bedeutsamkeit für den christlichen Glauben muss erst bewusst gemacht werden. Aber es gibt auch spezielle Fragen und Probleme des christlichen Glaubens, die in einer Eltern-Kind-Gruppe angesprochen werden sollten, besonders weil die Eltern in Fragen der Glaubenserziehung oft verunsichert sind. Es ist jedoch nicht beabsichtigt, eine Religionspädagogik des Kleinkindes abzufassen, vielmehr wird hier der Versuch unternommen, die Möglichkeiten der Elternbildung, die sich durch Eltern-Kind-Gruppen bieten, auch für Fragen der Glaubenserziehung zu nutzen.
(aus der Einleitung, S. 5)

Warum wird das Heft mit dem altmodisch anmutenden Wort "Glaubensbildung" betitelt? Der erste Grund für den Titel "Glaubensbildung" liegt im Konzept der Eltern-Kind-Gruppenarbeit. Es strebt nicht in erster Linie eine Förderung der Kinder an, sondern eine Bildung der Eltern in Fragen der Kinderziehung. Bildung wird in diesem Zusammenhang nicht als Anhäufung von Wissen, auch nicht als das Erlernen von Fertigkeiten verstanden, sondern als Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander. Daher sollen die Anregungen dieses Heftes die Eltern dahin bringen, dass sie untereinander über die Erfahrungen ihres Glaubens und über die Erfahrungen der Glaubenspraxis in den Familien sprechen. Ein zweiter Grund, um von Glaubensbildung sprechen zu können, liegt in dem Ziel der vorgelegten Modelle. Sie wollen den Eltern und Kindern nicht bestimmte religiöse Verhaltensweisen einlernen, sondern sie wollen ein Angebot sein, religiöse Praktiken zu erleben, um somit für sich selbst eine eigenständige Form der Glaubenspraxis zu finden. Und schließlich ist mit dieser Arbeit auch die Hoffnung verbunden, dass durch die gemeinsame Glaubenspraxis in den Eltern-Kind-Gruppen Bildung im Sinne von Wachsen und Reifen geschieht, sodass jeder Teilnehmer durch die Eltern-Kind-Gruppenarbeit seinen Glauben festigen und stärken kann.
8,00 €

 

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