Leseprobe
Da ist er wieder, der Herbst. Die Tiere bereiten sich auf den Winterschlaf vor, der Wind fegt durch die Gassen und die Blätter fallen von den Bäumen. Reichlich Früchte werden geerntet und heruntergefallene Samen bereiten das neue Wachsen vor. Der Nebel steigt aus den Wiesen, und es wird kälter. Nützen wir also diese Zeit, die letzten schönen Tage und all die Schätze, die sich vor uns ausbreiten. Das Sammeln und Suchen, das Entdecken und Freuen macht den Herbst so schön, und wir können an kalten Wintertagen davon zehren. (Vorwort, S. 4)
Die Blätter
Langsam fällt jetzt Blatt für Blatt
von den bunten Bäumen ab.
Jeder Weg ist dicht besät
und es raschelt, wenn man geht.
Das ganze Jahr über gehen wir aufrecht unter Bäumen, wir schauen zu ihnen auf, wir hören die Blätter rauschen, die Vögel zwitschern und viele Insekten summen. Jetzt im Herbst müssen wir uns bücken, um all die kleinen Wunder, die am Boden liegen, zu betrachten. Wir können sie anfassen, befühlen, und bestaunen – wir können aber auch etwas mit ihnen tun und sie intensiver erleben.
Blätter kennenlernen:
* Wir schütten einen großen Berg Blätter aus.
* Wir spielen darin Tiere im Winterschlaf und decken uns mit Blättern zu.
* Wir spielen Herbstwind und wirbeln die Blätter durcheinander und pusten die Blätter von der Hand.
* Wir laufen raschelnd durch die Blätter.
* Wir fühlen sie an.
* Wir ertasten mit geschlossenen Augen zwei gleiche Blätter. (S. 7) |