Leseprobe:
Spiele mit dem Schwungtuch
Ein großes, blau-grünes Schwungtuch bietet viele wunderbare Möglichkeiten, Wasser darzustellen:
Einmal breiten wir es am Boden aus, setzen uns darauf, spielen Boote auf dem Meer und singen dazu.
Ein anderes Mal ahmen wir mit dem Schwungtuch Wellen nach - kleine Wellen bei leichtem Wind, große Wellen bei einem schweren Sturm - und erzählen oder spielen dazu eine Geschichte.
Wir können auch kleine Bälle als Fische auf das Schwungtuch legen und diese schwimmen und springen lassen.
Einzelne Kinder dürfen als Fische unter dem Tuch "durchschwimmen"(z.B. alle Goldfische etc.).
Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt, von denen eine die Fische spielt. Zunächst bringen wir gemeinsam das Schwungtuch in Bewegung, dann darf jedes zweite Kind unter dem Schwungtuch "hindurchschwimmen", während die anderen die Wellen weiter tanzen lassen.
(S. 26)
Entdecken und forschen
Die wichtigsten Entdeckungen machen Kinder immer dann, wenn sie Gelegenheit zu echten Experimenten haben. Bei Experimenten ist der Ausgang ungewiss, d.h., die Kinder probieren etwas aus, ohne zu wissen, was passieren wird. Wenn man mit dem Element Wasser experimentiert, ist es wichtig, verschiedene Gefäße, unterschiedliche Gegenstände, Farben und vieles mehr zur Verfügung zu haben.
Das Wichtigste ist jedoch die Bereitschaft der Betreuer, den Kindern beim Ausprobieren viel Freiraum zu lassen. Wenn die Kinder schon viele eigene Experimente gemacht haben, geben wir ihnen noch weitere Anregungen, bei denen zumindest wir wissen, wie die Versuche ausgehen.
(S. 29/30)
Alles, was Spaß macht, ist erlaubt!
- Wir nehmen uns Bälle oder Wasserbälle mit ins Wasser und werfen sie uns zu
- Wir machen mit den Schwimmbrettern Wellen wie im Meer
- Wir versuchen, uns mit dem Bauch auf einen Ball zu legen - ein schwieriger Balanceakt!
- Wir reiten auf aufblasbaren Wassertieren - eine wacklige Sache!
- Wir rutschen von der Rutschbahn ins Wasser.
- Wir legen uns als "Toter Mann" bewegungslos auf den Rücken und lassen uns treiben.
- Zwei Erwachsene halten ein Kind an den Händen und spielen "Engelein, Engelein flieg!"
- Wir machen Purzelbäume im Wasser oder kugeln uns um die Körperachse.
- Achtung: unter Wasser fest aus der Nase blasen!
- Die Eltern werfen ihre Kinder hoch in die Luft und lassen sie wieder ins Wasser fallen.
- Jedes Kind führt ein Kunststück vor - dazu zählen auch auch ganz einfache Sachen alle anderen versuchen es nachzumachen!
- Ein ganz altes aber immer noch sehr beliebtes Spiel sind die Reiterkämpfe:
Die Kinder sitzen auf den Schultern der Erwachsenen und versuchen in dieser Position einen anderen "Reiter" aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass er ins Wasser fällt.
- Die Kinder steigen auf die Schultern der Erwachsenen und springen ins Wasser.
(S. 98) |